Wein Bewertungen mit dem Schlagwort: vanille

2008 Weingut Markus Molitor - Wehlener Klosterberg Pinot Blanc

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Überraschungspaket!

Im Glas zeigt er sich heugelb mit grünlichen Reflexen. Im Bukett finden sich Rose und Mandel, eine kräuterig-pfeffrige Note und außerdem riecht man sogar schon die Mineralik. Am Gaumen spürt man erst die schöne, geradlinige Säure, gefolgt von Apfel und dann auf's Neue viel Mineralik. Dazu kommt ein erdiger Ton, überraschend sind Vanille und Karamell. Ein sehr kräftiger Wein, insgesamt aber ein sehr rundes Bild. Wahnsinns-Abgang! FAZIT: Wow, als Weißburgunder ein solches Geschmacksbild abzuliefern, einfach toll! (Auch hier würde ich statt der drei lieber vier Gläser geben, aber dann würde die Beschreibung nicht passen! Von mir bekommt er 95/100 Punkten!)

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2005 Château Pujos - Grand vin de Bordeaux

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Ein Bordeaux aus dem Supermarkt für jeden Tag

Ohlala, ein Bordeaux aus dem Jahrhundertjahrgang 2005, und dazu für zahlbare 4,99 € aus dem Supermarkt - kann das gutgehen? Es kann - und für diesen Preis auf jeden Fall. In der Nase entwickelt er Noten von Kirsche, Brombeere und einem denkwürdigen Hauch von feuchtem Filz. Die Kirsche wiederholt sich im Mund, gepaart mit einer Spur Vanille und mittelkräftigen Tanninen. Das verschafft dem Wein eine runde, fruchtig-harmonische Stilrichtung - ohne, dass er einen ausgeprägten typischen Charakter vermissen lässt. Ein Bordeaux, den man "einfach so" oder zum Essen trinken kann, sogar zum Schnäppchenpreis.

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2008 Château Macay - Original

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Der mit dem Kalbskopf tanzt

Ein roter Bordeaux, der in der Nase vor Beeren und Barrique nur so strotzt. Ohne Essen zeigt er sich als wuchtiger Beeren- und Vanille-Vertreter, und man fragt sich, ob er seine Apogée schon erreicht hat oder besser vielleicht noch ein paar Jährchen in der Flasche reifen sollte. Geschmacklich zeigt er am Ende langes Stehvermögen. Und als Speisenbegleiter nimmt er es beim "Rendez-Vous avec Bordeaux" mit jedem Kalbskopf auf – und gewinnt am Ende.

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2005 Château Val Beylie - Val Beylie

Ein fantastischer Wein, für besondere Anlässe.

Der erste Eindruck ist der unglaublich schöne Farbton dieses Weins: es ist ein intensiver rotblauer Bordeauxton. In der Nase begegnen einem eine Mischung aus einem ganzen roten Fruchtkorb, mit einem Hauch Tabak und Unterholz. Im Mund entwickelt er, besonders zum Essen, ein gewaltiges Feuerwerk an Minze, Zitrusfrüchten, Kirschen und gesüßtem Rhabarber. Alles wird von kräftigen, aber kontrollierten Tanninen umspielt. Er ist eine Wucht, dieser Wein. Ohne Essen zeigt er ein fast minutenlanges Vanille-Finish. Christophe Pont lässt den Wein ein Jahr lang im Barrique reifen - unterirdisch, um die Reife-Temperatur weitgehend gleichbleibend halten zu können. Das und seine Anstrengungen um ökologischen Weinbau lassen ihn in einem hellen Licht erscheinen.

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2003 Chateau Rolland de By - Cru Bourgeois

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Ist der anfängliche Geruch gewollt?

Dunkle Beeren, feine Holznote. Anfänglicher "Pappgeruch", der sich aber auflöst nach einigen Minuten. Moosig. Geschmack: leicht holzig, Vanille.

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2001 Château d’Armailhac (früher: Château Mouton-Baronne-Philippe) - Monpelou Cru bourgeois Supérieur

Absoluter Wahnsinn.

Ein Spitzenklassiker, der jetzt auf dem Punkt ist

Das gibt es nur im Bordelais - dass ein Merlot mit ein bisschen Petit Verdot vermischt ist, einem "kleinen (säuerlichen) Grünling", der dem Wein auf lange Sicht mehr Konservierungsmöglichkeit geben soll. 2010 sei er auf der Apogée, dem Höhepunkt, heißt es. Von der Frabe her rubinreich mit einem Touch ins Violette, schüttet der Colmbier ein ganzes Füllhorn an Düften aus: sonnegreifte rote Pflaumen, Pfeffer, Vanille, Geräuchertes. Geschmacklich beweist er von Anfang an seine Reife. Vollends komplex bieter er rundes Bild von einem Fruchtkorb, ist geschmeidig und beschließt den Genuss auf elegante, lang nachklingende Weise. Der Preis von rund 20 € ist völlig gerechtfesrtigt.

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2003 Cave de Roquebrun - Sir de Roc Brun

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Mourvèdre-dominierter Roter aus Roquebrun

Die Traube Mourvèdre, die in Spanien Monastrell heißt, dominiert diesen edlen Sir de Roc Brun aus St. Chinian/Cave de Roquebrun. Hinzu kommen noch Grenache und Syrah (je 20%). Da Mourvèdre geschmacklich derart aromatisch ist, nimmt er es auch mit kräuterreichen Speisen wie einer südfranzösischen Ratatouille auf. Im Glas tief dunkelrot, in der Nase Noten von Beerenmarmelade. Im Mund rauchiges, tanninreiches Aroma, im Abgang Vanille-Anklänge. Ein großer Wein. Aber, es sei gesagt: Mourvèdre ist Geschmackssache!

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2005 les Vignerons de Montblanc - Les Fleurs de Montblanc

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Einfacher Vin de Pays ganz groß

Dieser dunkel-rubinrote Merlot ist ein Vin de Pays des Côtes de Thongue, einem kleinen Landstrich im Hérault/Languedoc. Die Cave Coopérative vor Ort produziert einfache, aber umwerfende Weine - für 3-5 € die Flasche. Dieser Merlot duftet nach Vanille und Thymian, der einzigartige warme Geschmack wird von Kirschen und Anis bestimmt. Goldmedaille 2006 in Paris beim Concours Général Agricole.

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