Wein Bewertungen mit dem Schlagwort: terroir

2009 Weingut Dr. Bürklin-Wolf - Riesling QbA trocken

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

genialer Gutsriesling mit Charakter

der Gutsriesling von Bürklin-Wolf ist immer eine sichere Bank - deutlich spürbar ist die Spontanvergärung, hier überwiegt die Mineralik einfach die Frucht. Ein herrlich säurebetonter, mineralischer Riesling für jeden Tag

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2009 Weingut Robert König - Assmannshäuser Frankenthal, Spätburgunder Kabinett, trocken

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Johannisbeere und Terroir

Kristallklares Rot im Glas. Ebenso reintönige Aromen von Johannisbeere, Süß- u. Sauerkirsche. Alles getragen von dieser typischen " Assmannshäuser Note ", die ich nur mit " Terroir " in Verbindung bringen kann. Diese gibt dem Wein sein gewisses Etwas und einen langen, würzigen, mineralischen Abgang. Schmeckt auch nach dem Essen, obwohl durchgegoren, noch richtig gut und ist ein Rotwein für Liebhaber des Spätburgunders, denen die noch sehr jungen Tannine nichts anhaben können und die sich eher auf den finalen Abgang im Gaumen konzentrieren......

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1991 Nicolas Joly - Coulée de Serrant

Absoluter Wahnsinn.

Was ein Wein!

In der Nase zunächst sehr unbekannte und ungewohnte Gerüche: würzig, kräutrig auch medizinisch anfänglich eine sehr starke Mokka Note und vor allem keine Spur von Alter. Ebenso am Gaumen nicht umbedingt schmeichelnd aber trotzdem umgeheuer elegant mit einem wahnsinnigen Abgang und immer noch schöne frische Säure und man muss es einfach sagen Terroir. Hier eine Rebsorte rauszuschmecken halt ich für nahezu unmöglich es ist einfach nur das was man am Besten wohl Terroir nennt. Ein Wein der auf jeden Fall bei Zimmertemperatur getrunken werden sollte und sich mit zunehmender Luft herrlich entwickelt und noch viele für mich schwer zu definierende Aromen freigibt und bestimmt nicht langweilig wird. Für mich ein absolutes Highlight und einer der besten und interessantesten Wein die ich bis jetzt getrunken habe.

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2009 Weingut Simon-Bürkle - Granit Riesling Trocken

Ein fantastischer Wein, für besondere Anlässe.

Ein Wein, bei dem man auf Granit beißt…

Ein unglaublicher „Beduinenfund“ am Rande der A 5 kurz hinter dem Wein- und Spargelparadies Baden: angelockt von einem Werbeplakat für Spargel und Erdbeeren ist unsereins im Spargelhof Wendel in Zwingenberg gelandet – in Hessen. Dort im Regal standen außer köstlichem Spargel in allen Variationen und satten leckeren Erdbeeren ein paar Weine des lokalen Weinguts Simon-Bürkle. Angelockt von einem Namen, den, wie ich erst dachte, Marketing-Strategen erfunden haben müssen, habe ich einen „Granit - Riesling Trocken“ für 7 € gekauft. Es sollte sich zeigen, dass dieser Granit-Riesling eine wahre Granate ist. Hell grünlich schimmert er im Glas und scheint sich schon klammheimlich darauf zu freuen, seinem Verkoster gleich große Freude zu bereiten. Birnen- und Walnussdüfte in der Nase verheißen dann direkt Außergewöhnliches. Ein Musterbeispiel für einen frischen und fruchtigen Riesling, der noch ganz andere „Tiefen“ hat: Zu den zu erwartenden Zitronen- und Grüner Apfel-Aromen gesellt sich ein ausgesprochen deutlicher Glasgeschmack – also vermutlich nichts anderes als der Geschmack feinst veredelter Mineralbestandteile. Das Geheimnis dieses Weins ist, dass sein Wurzeln auf Granitgestein der Bergstraße fußen. Und dieses „Terroir“ färbt einzigartig ab und gibt dem Wein zu Recht den Namen „Granit“. Von wegen Marketinggelaber… Nicht erklären kann ich mir allerdings, wie diese Mineralität es schafft, nach Spargelgenuss in dem Riesling einen „Baguette mit Butter-Geschmack“ hervorzuzaubern – den Baguette-Eindruck nur kurz, die Butter-Anmutung andauernder. Dazu ein Hauch von Heu. Dafür enthüllt der Granit nach einer frisch gepflückten Erdbeere zum Dessert ganz klar seine Glasnote. Wie gesagt, ERDbeere… Dieser komplette Gesamteindruck kann nur zu einer Bestnote führen. Zumal 7 € für einen Wein dieses Kalibers ein absoluter Schnäppchenpreis ist.

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