Wein Bewertungen mit dem Schlagwort: schmelz
2010 Cave de Roquebrun Terres d'Orb Rosé
Ein fantastischer Rosé für leichte Sommerabende
Schon vor einiger Zeit hatte ich über einen überaus fruchtigen Rosé aus Roquebrun geschrieben (http://weinologe.de/wine/show/id/175). Und nun kommt der neue Rosé aus Roquebrun angeschwappt, er heißt nun Terres d'Orb. Anders als sein Vorgänger besitzt dieser Rosé nun auch Tiefe, wahrscheinlich dank seiner ausgeklügelten Cuvée aus vier Rotwein-Traubensorten. Nach reichlich Himbeer- und Johannisbeernoten in der Nase entwickelt sich im Mund ein 100% harmonisches Süß-Säure-Spiel mit Zitronen- und Limettenanklängen- er ist einfach so zum Wegtrinken! Und manchmal meint man, am Ende einen angedeuteten feinen Lakritz-Schmelz zu verspüren. Ein fantastischer Wein für einen Sommerabend, bei dem es auf dem Balkon noch um die 30 Grad sind.
Mehr Details2007 Winneburg'sche Domäne Schloss Johannisberg Schloss Johannisberger Riesling Silberlack Großes Gewächs
Keine überzeugende Performance - Mit 4 Jahren schon ein Tick zu alt?
Deutschlands traditionsreichster Rieslingproduzent kommt aus dem Rheingau: seit mehr als 900 Jahren gedeihen auf dem Taunus-Quarzit-Boden, über dem eine dünne Löss/Lehmschicht liegt, Riesling-Reben. Der vorliegende Johannisberger „Silberlack“ ist ein 2007er. Im Weinregal ist er an der silbernen Banderole zu erkennen, darunter prangt der schwarze Adler des VDP. Ganz unten am Etikett der Hinweis: "Erstes Gewächs". Gegen das Licht gehalten, scheint es so, als halte man ein Glas etwas zu hell geratener Apfelschorle in der Hand – natürlich ohne Kohlensäure. Nach einem Hauch Grapefruit und einer Brise Birne duftend, tun sich am Gaumen helle Früchte auf, mit einem vollen harmonischen Schmelz und einer ganz leichten mineralischen Spur am Ende. Angesichts des geradezu großartigen Eindrucks, den der 2008er Riesling aus der "Rotlack"-Reihe des Hauses hinterlassen hat, frage ich mich, ob dieser "Silberlack" zu lange Zeit im Keller verbracht hat. Denn überzeugend war seine Performance dieses mal nicht. Obwohl sein Preis und die Aussage "Erstes Gewächs" eigentlich für eine längere Reifezeit sprechen müssten.
Mehr DetailsBauget-Jouette Brut
Ein preis-wertes Muster an Harmonie
Setzt man das Glas an, hat dieser Champagner im Glas einen leicht goldenen Touch. Dies mag ein erstes Anzeichen dafür sein, wie rund und harmonisch er danach schmecken wird. In der Nase hält er sich vornehm zurück, verströmt nur leichte Aromen von Blümchen und frischen Johannisbeeren. Gleichzeitig fein und kraftvoll perlend drängen sich dann zuerst Zitronenbonbons und reife Stachelbeeren in den Vordergrund. Sie werden in der Mitte von einem satten Butter- und Haselnuss-Schmelz mit einer leichten Toastnuance übernommen, ehe ein subtile zitronige Hefenote mit mineralischen Beitönen das mustergültige harmonische Finale dieses Champagners einläutet. Absolut seinen Preis wert!
Mehr Details2007 Friedrich Becker Spätburgunder B
Ein Spätburgunder wie man ihn nicht anders von Becker erwartet
In der Nase leichte Specknoten, schöne Frucht, seidig im Mund und ein herrlicher runder Abgang. Kann aber durchaus noch ein paar Jahre liegen. Auf jeden Fall im oberen 4 Gläser Bereich, vor allem in zwei Jahren.
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