Wein Bewertungen mit dem Schlagwort: pfeffer

1997 Chateau Cos d’Estournel - Grand Cru Classe

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Würziger feiner Bordeuax

In der Nase eine sehr kräftige Pfeffernot. Im Mund dann Wacholder, Lakritze, Tabak, Gewürze. Trotz seiner seiner Kraft und starken Würzigkeit bleibt er aber immer noch fein und elegant. Aber so richtig begeistert war ich nicht, der 97er sollte auf jeden Fall bald getrunken werden. Dennoch ein super Wein der gerade zu kräftigen Fleisch, durch sein Würzigkeit sehr gut passt.

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2008 Weingut Markus Molitor - Wehlener Klosterberg Pinot Blanc

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Überraschungspaket!

Im Glas zeigt er sich heugelb mit grünlichen Reflexen. Im Bukett finden sich Rose und Mandel, eine kräuterig-pfeffrige Note und außerdem riecht man sogar schon die Mineralik. Am Gaumen spürt man erst die schöne, geradlinige Säure, gefolgt von Apfel und dann auf's Neue viel Mineralik. Dazu kommt ein erdiger Ton, überraschend sind Vanille und Karamell. Ein sehr kräftiger Wein, insgesamt aber ein sehr rundes Bild. Wahnsinns-Abgang! FAZIT: Wow, als Weißburgunder ein solches Geschmacksbild abzuliefern, einfach toll! (Auch hier würde ich statt der drei lieber vier Gläser geben, aber dann würde die Beschreibung nicht passen! Von mir bekommt er 95/100 Punkten!)

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2011 Domaine les Yeuses - Viognier Vin de Pays d'Oc

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Daumen hoch!

Sofort nimmt man eine pfeffrige Note wahr, daneben ein Hauch von Zitrus und Aloe Vera, wie in solchen Handcremes. Außerdem mineralisch und Kräuter-Note. Leicht Birne und etwas Pfirsich. Sehr mineralisch mit frischer Säure und toller Textur. Leichter Schmelz. Pfirsich und Zitrone, außerdem pfeffrig. Schmeichelnder, interessanter Abgang mit Pfeffernote, der aber ein klein wenig kratzt! Langer Nachgeschmack, fällt positiv aus. Nach etwas Zeit wird er sehr maskulin, die Fruchtaromen zeigen sich verhalten und das Mineralische und die Säure drängen sich in den Vordergrund. Die Textur hinterlässt einen markanten Eindruck, trotzdem wirkt er nicht breit, sondern bewahrt seinen Trinkfluss. FAZIT:Für 6,90 € und einen einfachen "Vin de Pays", also einen Landwein, hat er wirklich viel zu bieten und gefällt mir ausgesprochen gut. Daumen hoch! (In der Bewertung, die man hier auf dieser Seite pflegt, hat er meiner Meinung nach eigentlich 4 Gläser verdient, wenn man, wie im Fazit beschrieben Preis und Geschmack zusammenrechnet. Aber die Beschreibung "Ein fantastischer Wein, für besondere Anlässe" erfüllt er dann doch nicht ganz... Deswegen nur 3 Gläser)

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2008 Weingut des Grafen von Neipperg - Lemberger

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Kräftiger eleganter wein

Im Vordergrund sind eindeutig pfefferige Aromen und Waldbeeren. Am Gaumen dann schöne Tannine die dem wein den nötigen schmackes geben, trotzdem bleib er leicht und elegant.

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2010 Weingut Badischer Winzerkeller Breisach - Red Moments

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Red Moments: würzig und unbeeinflusst von Marketing und Styling

Der dritte Wein aus der Reihe BADEN MOMENTS, ist ein mittelkräftiger Rotwein, der Red Moments. Kirschrot im Glas, bietet er in der Nase Kirschen und vor allem Schwarze Johannisbeeren an. Anfangs leicht salzig-mineralisch, entwickeln sich ein Hauch von Schokolade sowie Noten von Pfeffer und Kräutern am Wegesrand. Den Nachklang macht wie anfangs in der Nase die Schwarze Johannisbeere. Insgesamt kann man feststellen, dass der Red Moments seine "Küchenqualitäten" solo besser zu Geltung bringen kann als zu einem kräftig gewürzten Essen. Und er zeigt sich von den Marketing-Strategien weithin unbeeinflusst und geht geschmacklich seinen Weg als Badischer Rotwein.

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2001 Château d’Armailhac (früher: Château Mouton-Baronne-Philippe) - Monpelou Cru bourgeois Supérieur

Absoluter Wahnsinn.

Ein Spitzenklassiker, der jetzt auf dem Punkt ist

Das gibt es nur im Bordelais - dass ein Merlot mit ein bisschen Petit Verdot vermischt ist, einem "kleinen (säuerlichen) Grünling", der dem Wein auf lange Sicht mehr Konservierungsmöglichkeit geben soll. 2010 sei er auf der Apogée, dem Höhepunkt, heißt es. Von der Frabe her rubinreich mit einem Touch ins Violette, schüttet der Colmbier ein ganzes Füllhorn an Düften aus: sonnegreifte rote Pflaumen, Pfeffer, Vanille, Geräuchertes. Geschmacklich beweist er von Anfang an seine Reife. Vollends komplex bieter er rundes Bild von einem Fruchtkorb, ist geschmeidig und beschließt den Genuss auf elegante, lang nachklingende Weise. Der Preis von rund 20 € ist völlig gerechtfesrtigt.

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2007 Château Charmail - Château Charmail

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Ein "kleiner" aus dem berühmetn Médoc-Gebiet

Der Château Charmail stammt aus der Ortschaft St-Seurin, das an das weltberühmte St-Estephe grenzt, aus dem Haut Médoc-Rotweine für mehrere Hundert oder Tausende von € herkommen. Mit 15 € ist dieser Château Charmail dagegen bezahlbar. Er ist rubinrot mit einem Touch Aubergine. In der Nase stechen die Düfte von roten Beeren und Kernobst hervor. Sie dominieren rauchige Toast-Noten, die dem Ganzen etwas Geheimnisvolles geben. Da dieser Wein bis 2017 halten bzw. nachreifen soll, ist er geschmacklich noch etwas "unausgegoren", wild, sozusagen, mit Lakritz- und Pfefferanklängen. Aber einen echten Haut Médoc, und das zu einem guten Tarif, das schmeckt man aus dem Wein heraus.

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2006 Panarroz Jumilla - Panarroz Jumilla

Toller Wein, trinke ich immer wieder gerne.

Bereits in jungen Jahren sehr komplex!

Eine Cuvée aus Monastrell, Grenache und Syrah aus der DO Jumilla in der Region Murcia/Spanien. Umglaublich würzig duftend, shiraz-domiert, und bereits mit anderthalb Jahren äußerst dicht: Pfeffer, Lakritz, schwarze Beeren dominieren. Leichte Tannine. Kann jung gekostet werden!

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