Weinland Deutschland

Ist im Ausland von Deutschen die Rede, verbindet man sie oft mit Lederhosen, einem Filzhut und einem Krug Bier in der Hand. Doch die Deutschen sind ebenso ein Volk der Weingenießer. Mit knapp zwei Milliarden Litern getrunkenem Wein und Sekt pro Jahr steht Deutschland an vierter Stelle der Verbrauchermärkte. Der größte Anteil davon stammt aus dem eigenen Land. Die Weinanbaufläche beträgt ca. 100.000 Hektar. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit und der klimatischen Bedingungen haben sich vor allem Weißweine durchgesetzt; der Riesling steht hier an der Spitze. In kaum einem anderen Land gibt es eine so große Differenzierung, was die Weinqualitäten betrifft. So unterscheidet man die Güteklassen Qualitätswein und Prädikatsweine. Seit dem Jahrgang 2000 dürfen Weine auch mit den Begriffen „Classic“ (klassische, gebietstypische Rebsorte mit gehobenem Qualitätsanspruch) und „Selection“ bzw. „Erstes Gewächs“ (Rheingau) bezeichnet werden ( trockene Spitzenklasse der deutschen Weine ). Deutscher Landwein zählt zu den Weinen mit einer geschützten geografischen Angabe. Die qualitativen Anforderungen beim „Deutschen Wein“, ohne Herkunftsbezeichnung, sind niedriger als die von Qualitäts- und Prädikatsweinen.


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Weinregionen in Deutschland

Ahr
Baden
Franken
Hessische Bergstraße
Mittelrhein
Mosel-Saar-Ruwer
Nahe
Pfalz
Rheingau
Rheinhessen
Saale-Unstrut
Sachsen
Württemberg
_Ohne Regionalbezeichnung